Puma Luggage kaufen 2026
8 Puma Luggage im Überblick
Puma baut Gepäck aus derselben Logik heraus, aus der die Marke 1948 in Herzogenaurach entstanden ist: Taschen, die Trainingskleidung, Schuhe und Wechselwäsche aufnehmen und danach flach im Schrank liegen. Der Schwerpunkt liegt auf Reise- und Sporttaschen aus Polyestergewebe, ergänzt um Rucksäcke und Trolleys mit Textilhülle.
Wer einen Wochenendtrip, ein Trainingslager oder ein Fitnessstudio-Abo im Blick hat, findet hier Volumen zwischen etwa 20 und 60 Litern – meist deutlich leichter als ein Hartschalenkoffer und in der Regel unter 70 Euro.
Von Herzogenaurach in die Welt
Rudolf Dassler meldete 1948 in Herzogenaurach eine eigene Sportschuhfabrik an, nachdem er sich von seinem Bruder Adolf getrennt hatte. Aus der fränkischen Werkstatt wurde ein börsennotierter Konzern mit rund 20.000 Beschäftigten, der seinen Hauptsitz nie verlegt hat. Der schräge Seitenstreifen, intern Formstrip genannt, kam 1958 dazu und findet sich heute auch auf vielen Taschen der Marke – dort meist als aufgesetztes Materialband auf der Seitenwand, das gleichzeitig die Naht verstärkt.
Sporttaschen statt Hartschale
Das Gepäcksortiment folgt dieser Herkunft. Puma baut keine Polycarbonat-Koffer, sondern Weichgepäck: Duffel-Taschen, Sportrucksäcke und Trolleys mit Textilhülle. Die Duffel-Modelle fassen je nach Größe etwa 35 bis 60 Liter und haben ein durchgehendes Hauptfach, das sich über einen langen Reißverschluss weit öffnen lässt – praktisch, weil man Schuhe und gerollte Kleidung nebeneinander legen kann, statt von oben in einen Schacht zu packen. Aus dem Teamsport-Bereich stammen Trolley-Taschen mit besonders großem Volumen, ursprünglich für komplette Trikotsätze gedacht.
Material und Gewicht
Der überwiegende Teil der Taschen besteht aus Polyestergewebe, häufig mit einer Beschichtung auf der Innenseite, die Spritzwasser abhält. Seit 2022 arbeitet Puma mit dem eigenen Recyclingverfahren RE:FIBRE, bei dem Textilreste und Altkleider zu neuem Polyestergarn verarbeitet werden; entsprechende Artikel sind am Etikett erkennbar. Eine 35-Liter-Reisetasche wiegt typischerweise unter 900 Gramm, also etwa ein Viertel eines gleich großen Hartschalenkoffers. Der Preis liegt bei den meisten Modellen zwischen 25 und 70 Euro.
Im Flugzeug und auf der Schiene
Weichgepäck hat im Handgepäck einen praktischen Vorteil: Eine Tasche mit 35 Litern lässt sich in den Messrahmen der Airline drücken, ein starrer Koffer nicht. Prüfen Sie trotzdem die Maßvorgabe Ihrer Fluglinie – 55 x 40 x 23 Zentimeter sind verbreitet, einige Anbieter erlauben weniger. Für die Bahn oder das Auto sind die Trolley-Varianten sinnvoll, weil sie sich auf unebenem Bahnsteig ziehen lassen und im Kofferraum keine feste Form beanspruchen.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Entscheidend ist weniger das Volumen als der Zuschnitt. Wer regelmäßig Sportkleidung transportiert, sollte auf ein separates Nass- oder Schuhfach achten, damit feuchte Textilien nicht am Rest liegen. Für Reisen mit Laptop lohnt der Blick auf ein gepolstertes Rückenfach beim Rucksack. Bei den Duffel-Taschen sind ein abnehmbarer Schultergurt und zwei Tragegriffe Standard; kontrollieren Sie, ob die Griffe mit einem Klettband zusammengefasst werden können, weil das den Tragekomfort bei vollem Gepäck deutlich verändert. Reinigen lässt sich Polyester am einfachsten mit lauwarmem Wasser, milder Seife und einer weichen Bürste – in die Waschmaschine gehören die Taschen wegen der Beschichtung und der Kunststoffbeschläge nicht.







